1989Mit der politischen Wende in der ehemaligen DDR eröffneten sich neue Chancen. 1990Am 1. Juni wird die Brauerei reprivatisiert. Die Rhönbrauerei Dittmar GmbH,mit den Gesellschaftern Friedrich Dittmar (5. Generation), Urenkel des Firmengründers, und dessen Tochter Christel Reukauf (6. Generation), stellt sich den neuen Anforderungen der Marktwirtschaft. Mit der Umstellung der Heizung von Kohle auf Öl, der Installation einer Wasseraufbereitungsanlage sowie der Umstellung von Alu-Fässern auf modernste KEG- Technologie bei ummantelten Edelstahlfässern beginnt der technologische Umbau und die technische Erneuerung der Rhönbrauerei. 1991 Umstellung des Flaschengebindes auf Modulkästen mit 0,5 Liter NRW-Flaschen. Anschaffung von Palletierer, Kastenwascher und Flascheninspektor. 1992 Ablösung offener Gärbottiche durch moderne zylinder- konische Edelstahltanks, und zylinderkonische Edelstahldrucktanks zur Endlagerung vor der Abfüllung. 1993 Mit „Dittmars Urtyp Dunkel“ wurde das dunkle Bier auf dem Markt eingeführt. 1994Ein 2- Gerätesudhaus aus Edelstahl wird als Herzstück der Brauerei komplett neu installiert. Einbau eines neuen Flaschenfüllers und einer Etikettiermaschine. Anschaffung einer größeren Fassfüllanlage. Bau eines Stapeltanks für Abwasser. 1996 Markteinführung „Rhöner- Bierspezialitäten“ in Verbindung mit dem Logo der „Wasserkuppe“ als höchster Berg der Rhön. 1997 Mit Durchführung einer Marktforschung entsteht eine neue Biersorte, das Rhöner Landpremium“. 1998 Den Trends Rechnung trägt der Kauf einer neuen Etikettiermaschine mit Stanioliereinrichtung, um das Premiumsegment auch optisch hervorzuheben. Einführung des Biermischgetränkes „Rhöner Radler“.1999Der Kauf eines Leerflascheninspektors mit PC-Protokollierung zur Dokumentation ist bereits der erste Schritt zur Zertifizierung und bringt mehr Sicherheit für den Kunden und die Brauerei. Abriss des alten Schornsteins und Ersatz durch eine neue Edelstahlesse.2000Ein neuer Lagerkeller mit 8 zylinderkonischen Lagertanks aus Edelstahl und eine damit verbundene automatisierte Reinigungsanlage wird gebaut. 2001 Einführung des dunklen Radlers „Keltenmixx“ in Zusammenarbeit mit dem Keltenbad in Bad Salzungen2002 Einführung des Cola-Bieres „Cool-KiK“ und der unfiltrierten Bierspezialität „Pummpils“ in Zusammenarbeit mit dem Pummpälzweg-Verein. Einführung des Qualitäts- und Umweltmanagmentsystems mit Zertifizierung nach DIN EN ISO 90012003Neues Kasten- Outfit mit der Rhönlandschaft und dem Fliegerdenkmal 2004Anschaffung einer neuen Flaschenreinigungsmaschine. Damit kann auf jegliche Trendänderung im Gebinde reagiert werden. Durch die Installation von 3 zusätzlichen zylinderkonischen Lagertanks kann künftig flexibler auf Sortenvielfalt eingegangen werden. Einführung „Knirpelfamilie“ (0,33l Gebinde). 2006Inbetriebnahme einer Stickstoffgewinnungsanlage sowie Einbau eines Economizers zur höchstmöglichen Wärmenutzung der Verbrennungsabgase. Erstmals „Rhöner Doppelbock“ - Anstich. 2007 Kennzeichnung der Fässer mit lesbaren Transpondern und entsprechender Software zur Chargenrückverfolgbarkeit. Einführung produktdurchgängiger Staniolierung für 0,5l Flaschen (Landpremium rot, Urtyp schwarz, Pils grün, Spezial-Edelexport blau ) 2009Zertifizierung nach IFS Version 5. Das Rhöner Landpremium bekommt das Ökotest-Urteil „sehr gut“ ! Fortführung der Familientradition mit dem Einstieg von Julian Reukauf (7.Generation)2010Einführung eines displaystarken mehrweg- Bierkastens.Installation einer Photovoltaikanlage