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Zwei Böcke für die kalten Tage

STZ vom 19.11.2007   Fotos: Stefan Sachs

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Festabend | Vereine aus der Region kamen zur Eröffnung der Doppelbock-Saison nach Kaltennordheim
Kaltennordheim – Zur liebevoll geschmückten Festhalle wurde die Lagerhalle der Kaltennordheimer Rhönbrauerei am Samstagabend: Kaltennordheims Bürgermeister Ulrich Schramm eröffnete mit gezielten Hammerschlägen die neue Doppelbock-Saison. Nicht nur Kaltennordheimer, sondern auch Gäste von nah und fern füllten die Halle.Doanstich
Mit einer großen Gruppe war zum Beispiel der Heimatverein Schackendorf (bei Hildburghausen) angereist. Integriert in den Verein ist die Schackendorfer Kirmesgesellschaft. Die Mädchen und Jugend bereicherten den Abend mit Tanzvorführungen. Der Rhöner Wintersportverein, der Handwerkerchor Dermbach, der Rhönklub-Zweigverein Klings und die Kaltennordheimer Kirmesgesellschaft sowie Bürgermeister aus der Region waren ebenfalls unter den Gästen. Dass die Halle schon zu Beginn des Abends gut gefüllt war, darüber freute sich Brauerei-Geschäftsführerin Christel Reukauf. In Kaltennordheim und auch anderswo sei leider eine Unsitte eingerissen: Wenn ein Fest gefeiert wird, herrscht am frühen Abend in Saal oder Zelt oftmals gähnende Leere. Erst zu später Stunde komDoanstich2men dann die Gäste, um bis zum Morgen durchzufeiern.
Die Brauerei-Mitarbeiter, die sonst bei Festen das Publikum bewirten, waren diesmal selbst Gäste – aus Dankbarkeit für ihr Engagement, sagte Christel Reukauf. Mitglieder des Wintersportvereins sowie Schlosswirt Michael Biehl mit seinem Team kümmerten sich stattdessen um Speisen und Getränke. Auf der Bühne sorgten „The Salt River Dixie Band“ und „Rhönfeuer“ abwechselnd für Stimmung.
Mit geübter Hand trieb Bürgermeister Ulrich Schramm den Zapfhahn in das Holzfass, welches anschließend als Freibier ausgeschenkt wurde. Den Verlauf eines solchen Doppelbock-Festabends könne man in drei Phasen einteilen, erzählte Kabarettist Schramm dem Publikum: „In der ersten Phase lernt man die anderen Gäste kennen. In der zweiten Phase kennt man sich. In der dritten Phase kennt man sich nicht mehr ...“
Das Doppelbock, nach altem Rezept hergestellt, ist ein Getränk für die kalte Jahreszeit – ein dunkles Starkbier mit einer besonders ausgeprägten Malznote. „Der Alkoholgehalt liegt beim Doppelbock bei 7,4 Prozent“, verriet Braumeister Franz-Josef Brehm. Zum Vergleich: helles Bockbier enthält 6 Prozent Alkohol, Pils 4,5 Prozent.
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