|
|
|
|
 |
 |
|
STZ vom 22.11.2010
|
|
 |
 |
|
Hunderte Besucher folgten der Einladung der Kaltennordheimer Rhönbrauerei zum Doppelbockanstich. Dass konnte auch die Straßensperrung nicht verhindern. |
 |
 |
|
Kaltennordheim - "Super Stimmung" und "echt gutes Bier" - das wollten sich die mehr als 500 Gäste am Samstagabend "auf gar keinen Fall entgehen lassen". Selbst die Vollsperrung der Bundesstraße am Ortsausgang von Kaltennordheim in Richtung Diedorf war kein Hindernis, um zum Doppelbockanstich in die beheizte Festhalle der Rhönbrauerei Dittmar zu gelangen. Zwar wurden die Bewohner aus so mancher Nachbargemeinde dadurch zum weit gereisten Gast, doch der Umweg sei es Wert gewesen, dafür schmecke das Rhöner Bier einfach "viel zu gut". Aus Eisenach kamen gleich zwei voll besetzte Busse mit Gästen der Sommergewinnszunft.Bis zum Fassanstich mussten sich alle ein wenig in Geduld üben, denn die Besucherliste nahm zunächst kein Ende, als die Brauereichefin alle angereisten und ortsansässigen Bierliebhaber begrüßte, die aus weiten Teilen des Wartburgkreises und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen kamen. Auch die Brauerei-Mitarbeiter mischten sich diesmal unter die Genießenden. Sie seien eingeladen, betonte Christel Reukauf, weil sie das Brauereifest im August tatkräftig unterstützt hatten. Die Bewirtung übernahm der Rhöner Wintersportverein, unter wahrhaft sportlichen Aspekten bei der großen Nachfrage in der Halle. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten, ein Tänzchen nach dem anderen zu wagen und sich mit einer nicht enden wollenden Polonaise zwischen den Bankreihen hindurch zu schlängeln. Die "Kaltennordheimer Spatzen", die "Urnshäuser Musikanten" und das Duo "Rhönfeuer" sorgten für die entsprechende Musik am laufenden Band. Kein Wunder also, dass der Start in die kommende Doppelbocksaison stimmungsvoll bis tief in die Nacht gefeiert wurde. In diesem Jahr startete das Fest bereits am frühen Nachmittag mit einem Skatturnier, veranstaltet von den "Feldatalbuben".Vor fünf Jahren wurde das erste Doppelbock in der Kaltennordheimer Rhönbrauerei gebraut, thüringenweit. Es sei ein typisches Winterbier und mit einer Stammwürze von über 18 Prozent das stärkste Bier. Den Fassanstich übernahm Bürgermeister Ulrich Schramm, der seine Rede zuvor kurz hielt und nicht nur das "gute Bier" lobte, sondern auch das stetige Engagement der Rhönbrauerei, die mittlerweile die einzige im Wartburgkreis ist. Katja Schramm |
|
|
|
|
|
|
|